Welt der Retrospektive

Erinnerung an die Magie der Vergangenheit - wie sie sich gewandelt hat und was heute noch davon übrig ist.

Blauer Dunst im Wandel der Zeit – als die Kippe noch cool war

Kaum eine andere Angewohnheit hat sich im gesellschaftlichen Stimmungsbild der letzten Jahrzehnte so stark gewandelt wie das Rauchen. Während noch in den Achtzigern Rauchen salonfähig war, in TV-Shows hemmungslos gequalmt wurde, ist heute eher das Gegenteil der Fall: Kippen sind verpönt. Der Zigarettenkonsum hat sich seit 1990 halbiert, und der Trend geht eher nach unten als nach oben. Zeit für eine Retrospektive zu Glimmstängeln, vollen Aschenbechern und mechanischen Zigarettenautomaten, in denen prinzipiell das zweite Geldstück hängenblieb.

Zigarettenautomat in den Achtzigern

Zigarettenautomat in den Achtzigern

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UK Hardcore – Britischer Hype der frühen Neunziger

Der Begriff Hardcore in der elektronischen Musik ist mehrdeutig, stellen sich viele darunter etwas anderes vor … im schlimmsten Fall die Dancefloor-Band Scooter. Aber mit Hardcore ist hier weder „Hyper Hyper“ noch hartes Techno-Geknatter aus Rotterdam gemeint. Es geht zu den Britischen Inseln, zu den Wurzeln des Drum ’n‘ Bass vor gut 25 Jahren.

UK Hardcore – Britischer Hype der frühen Neunziger

UK Hardcore – Britischer Hype der frühen Neunziger

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Bremer Straßenbahn damals und heute – Fahrschein lösen zur Vergangenheit

Was waren die öffentlichen Verkehrsmittel früher unvollendet. Die Busse der Achtziger stanken nach Abgasen und man musste sich beim Einstieg immer ein paar Stufen hinaufquälen, oft noch eine sinnfreie Schranke öffnen, um dann drinnen Platz zu nehmen. Die Straßenbahnen waren nicht viel praktischer. Haben zwar nicht wie ein Frachttanker nach Diesel gerochen, aber der Einstieg erforderte immer ein höheres Maß an Geschicklichkeit. Viel zu enger Einstieg, die Stufen alles andere als ergonomisch. War man alt oder gehbehindert, glich der Einstieg einer Strapaze. Und wenn man im Rollstuhl saß, konnte man die Mitfahrt komplett vergessen. Diese Zeiten sind nun lange vorbei, und das Stadtbild wird heute von modernen, barrierefreien und ökologisch sauberen Fahrzeugen bestimmt. In Bremen als auch den meisten anderen deutschen Städten. Kein Grund also, den veralteten Relikten noch nachzuweinen, oder?

Bremer Straßenbahn – Fahrschein lösen zur Vergangenheit

Bremer Straßenbahn – Fahrschein lösen zur Vergangenheit

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Videotheken – aussterbendes Relikt der Achtziger

Man kannte sie als mittelgroße Läden mit vielen Regalen voller Filmen. Die Rede ist von Videotheken. In den Achtzigern schossen sie wie Pilze aus dem Boden, hatten bis in die späten Neunziger ihre Blütezeit und begannen dann langsam aber sicher zu sterben. Für kommende Generationen wird eine Videothek genauso ein kryptischer Begriff sein wie für die aktuelle Generation eine Telefonzelle. Zeit für ein paar Erinnerungen an die Zeit von VHS und nörgelnden Videothekaren, wenn die zurückgebrachte Kassette mal wieder nicht zurückgespult wurde.

Aufgegebene Videothek

Videomax – eine von vielen aufgegebenen Videotheken

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Thief – warum weniger mehr war

Einer der Urväter moderner Stealth-Spiele ist Thief – The Dark Project (1998), das in Deutschland eingedeutscht als „Dark Projekt – Der Meisterdieb“ veröffentlicht wurde. Es war zwar nicht das erste Spiel dieser Art, aber dennoch so minimal und innovativ, dass es eine Retrospektive wert ist. Gehen wir noch einmal auf Diebestour und erleichtern ein paar Adelige um ihre Pfründe, um zu erkennen, warum gerade dieses Spiel nicht in Vergessenheit geraten sollte.

Thief - Dark Project (1998) - Der Meisterdieb

Thief – Dark Project (1998) – Der Meisterdieb

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Silvester im Wandel der Zeit – Rückschau für Böller, Party und Suff

Es gibt Feste und Bräuche, denen man sich schlecht entziehen kann. Wer Fastnacht bzw. Karneval nicht mag, bleibt Rosenmontag daheim und lässt die Flimmerkiste aus. Bei Silvester wird das schon schwieriger. Dass der Name auf Papst Silvester I. († 31. Dezember 335 in Rom) zurückzuführen ist, wissen wahrscheinlich die Wenigsten. Auch nicht so wichtig. Immerhin ist es der letzte Tag im Jahr unseres gregorianischen Kalenders (auch nach einem Papst benannt) und der Tag, der bei uns traditionell lautstark und feuchtfröhlich gefeiert wird. Zeit, diesem kuriosen Brauch eine kleine Retrospektive zu widmen.

31. Dezember 2015 - Silvester lässt grüßen

31. Dezember 2015 – Silvester lässt grüßen

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