Welt der Retrospektive

Erinnerung an die Magie der Vergangenheit - wie sie sich gewandelt hat und was heute noch davon übrig ist.

Fast Food damals und heute – so schmeckte die Kindheit

Die schnelle Nahrung für den Hunger zwischendurch erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit und das Angebot wächst. Längst ist Fast Food nicht mehr nur die ballaststoffarme und übersalzene Pampe, die Diabetes und Übergewicht fördert. Inzwischen gibt es eine beachtliche Palette von Anbietern, die auf frische Zutaten und Qualität setzen. Eines haben aber weiterhin alle gemeinsam, nämlich Schnelligkeit. In einer Welt, wo Zeit in Geldeinheiten gemessen wird, sind höchstens fünf Minuten, die zwischen Bestellung und Mahlzeit liegen, nicht nur praktisch sondern oft auch notwendig, wenn die Mittagspause mal wieder auf 30 Minuten heruntergekürzt wurde. Zeit hatte man als Kind hingegen noch mehr als genug. Und dennoch war Fast Food reizvoll, fast schon magisch. Blickt man zurück auf eine Zeit, wo der deutsche Imbiss seine Blütezeit hatte und McDonald’s noch preiswert war, so hat sich in den letzten Jahrzehnten doch einiges verändert.

Döner - beliebtes Fast Food der Deutschen

Döner – beliebtes Fast Food der Deutschen

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Lands of Lore – historische Hatz durch Verliese und Labyrinthe

Bevor Westwood Studios (1985-2003) sich mit Command & Conquer einen Namen machte, hatten die Entwickler mit einigen Rollenspielen auf Basis des AD&D-Regelwerks schon Erfahrung gemacht. Dazu zählen auch die beiden für SSI (Strategic Simulations, Inc.) entwickelten Teile von Eye oft he Beholder. Im Jahr 1993 wagten sie dann mit Lands of Lore ein eigenes Rollenspiel, das deutliche Ähnlichkeit mit den beiden „Dungeon-Crawlern“ aufweist. Auch ich hatte die drei Spiele damals auf meinem ersten 486er-PC verschlungen, seit dem aber nicht mehr angefasst. Und nun krame ich nach über 25 Jahren das hochbetagte Lands of Lore wieder hervor. Ob das was wird?

Lands of Lore (1993)

Lands of Lore (1993)

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Ein Herz und eine Seele – derber Humor aus den Siebzigern

„Das ist Punsch, du dusselige Kuh. Punsch, Punsch, Punsch!“ – einer von Alfred Tetzlaffs bekanntesten Wutausbrüchen, die jedes Jahr mit traditioneller Wiederholung der Silvesterfolge von Ein Herz und eine Seele ausgestrahlt werden und nach über vierzig Jahren noch immer für Lacher sorgen. Daneben gibt es mit der Rosenmontagsfolge und dem „Besuch aus der Ostzone“ zum 3. Oktober zwei weitere Folgen, die regelmäßig wiederholt werden. Will man auch die restlichen 24 Episoden der von 1973 bis 1976 produzierten Fernsehserie noch einmal erleben, bietet sich der Kauf der DVD-Komplettbox an, um die volle Dröhnung Siebziger durch eine der ungewöhnlichsten deutschen Fernsehserien zu erfahren. Blicken wir zurück auf ein Stück Fernsehgeschichte.

Ein Herz und eine Seele - TV-Geschichte aus den Siebzigern

Ein Herz und eine Seele – TV-Geschichte aus den Siebzigern

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Alte Kirchen – warum sich nicht nur zur Weihnachtszeit ein Besuch lohnt

Weihnachten steht vor der Tür und in den Kirchen ist es voller als sonst. Nicht nur mit löhnenden Kirchenmitgliedern, auch mit Konfessionslosen, von denen um die acht Prozent zur Weihnachtszeit in eine Kirche pilgern. Das wären gut zweieinhalb Millionen Deutsche, die trotz fehlender Kirchenzugehörigkeit für sich selber oder der Kinder wegen in der weihnachtlichen Jahreszeit etwas Kirchenflair atmen wollen. Dabei stehen viele Kirchen außerhalb der Gebetszeiten das ganze Jahr für jedermann offen, nur verirrt sich außer Touristen selten jemand, dem es primär um den Ort und weniger um die Institution geht. Zeit, eine Lanze zu brechen für die betagten Relikte unserer abendländischen Kultur.

Faszination alte Kirche - Portal der Augustinerkirche (Mainz)

Faszination alte Kirche – Portal der Augustinerkirche (Mainz)

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Das „B-Tape“ – Wiederbelebung eines alten Mixtapes

Unter allen ausgegrabenen Mixtapes meiner Jugend existiert eines, dessen Wiederentdeckung mir größte Freude bereitet hat. Es wurde damals rauf und runter gehört und hat mich vor gut vier Jahren wieder dazu gebracht, aktiv Musik abzumischen. Warum das so ist, und wie ich dieses alte Mixtape wiederbeleben will, soll diese Retrospektive zeigen.

Das B-Tape - Wiederbelebung eines Mixtapes

Das B-Tape – Wiederbelebung eines Mixtapes

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Bargeld im Wandel – als das Portemonnaie noch voller Papier war

Neue Marotten fallen einem meist durch Zufall auf. Und dann wundert man sich, wie sich eigenes Verhalten in den letzten Jahren schleichend verändern konnte, ohne dass man es selber richtig mitbekam. So stolperte ich vor kurzem darüber, dass ich schon lange kein Bargeld mehr nutze. Oder besser gesagt, fast kein Bargeld. Der Euro für den Einkaufswagen ist das letzte Relikt in meinem Portemonnaie, das von längst vergangener Zeit zeugt. Und da stellt sich die Frage, ob eine klassische Geldbörse für mich überhaupt noch sinnvoll ist. Warum das so ist, und ein paar Erinnerungen an die alte D-Mark, soll diese Retrospektive bieten.

1000 DM Schein (1964) mit Abbildung von Johannes Scheyring (†1516)

1000 DM Schein (1964) – Abbildung von Johannes Scheyring (†1516)

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