Welt der Retrospektive

Erinnerung an die Magie der Vergangenheit - wie sie sich gewandelt hat und was heute noch davon übrig ist.

Das „B-Tape“ – Wiederbelebung eines alten Mixtapes

Unter allen ausgegrabenen Mixtapes meiner Jugend existiert eines, dessen Wiederentdeckung mir größte Freude bereitet hat. Es wurde damals rauf und runter gehört und hat mich vor gut vier Jahren wieder dazu gebracht, aktiv Musik abzumischen. Warum das so ist, und wie ich dieses alte Mixtape wiederbeleben will, soll diese Retrospektive zeigen.

Das B-Tape - Wiederbelebung eines Mixtapes

Das B-Tape – Wiederbelebung eines Mixtapes

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Bargeld im Wandel – als das Portemonnaie noch voller Papier war

Neue Marotten fallen einem meist durch Zufall auf. Und dann wundert man sich, wie sich eigenes Verhalten in den letzten Jahren schleichend verändern konnte, ohne dass man es selber richtig mitbekam. So stolperte ich vor kurzem darüber, dass ich schon lange kein Bargeld mehr nutze. Oder besser gesagt, fast kein Bargeld. Der Euro für den Einkaufswagen ist das letzte Relikt in meinem Portemonnaie, das von längst vergangener Zeit zeugt. Und da stellt sich die Frage, ob eine klassische Geldbörse für mich überhaupt noch sinnvoll ist. Warum das so ist, und ein paar Erinnerungen an die alte D-Mark, soll diese Retrospektive bieten.

1000 DM Schein (1964) mit Abbildung von Johannes Scheyring (†1516)

1000 DM Schein (1964) – Abbildung von Johannes Scheyring (†1516)

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Freimarktsumzug – Wiederbesuch nach 25 Jahren

Festliche Brauchtümer wie Umzüge und Prozessionen sind eigentlich nicht so mein Fall. In meinem rheinhessischen Exil habe ich nur ein einziges Mal den Mainzer Rosenmontagszug mitgemacht, der ja zum Pflichtprogramm der Ansässigen gehört. Dabei zählen Paraden, Aufmärsche und Prozessionen seit gut 1000 Jahren zu den deutschen Bräuchen und sind fest im Kulturgut verwurzelt. Beim Besuch meiner Heimatstadt im Oktober fiel mir auf, dass ich den Bremer Freimarktsumzug seit 1993 nicht mehr besucht hatte. Als Kind war ich regelmäßig dort. Um nicht ganz als Kulturbanause dazustehen, beschloss ich, dieses Jahr mal wieder hinzugehen und Eindrücke zu sammeln.

Freimarkt und Freimarktsumzug (2018)

Freimarkt und Freimarktsumzug (2018)

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Might and Magic VI – RPG-Kult aus längst vergangenen Tagen

Ich erinnere mich gut an den Frühherbst vor 20 Jahren. Hatte in diesen jungen Jahren beschlossen, für ein Jahr oder länger mal auszusteigen und allen Zwängen üblicher Gesellschafts- und Erwerbspflicht was zu grinsen. Der Entschluss dazu kam ein paar Wochen vorher in Paris, abends beim Spazierengehen durch La Défense, in einem Moment der Klarheit – ähnlich dem von Jules Winnfield in „Pulp Fiction“, … nur ohne Muffin.

So beschloss ich also für eine Zeit lang Penner Aussteiger zu werden. Das finanzielle Polster war vorhanden, und es fehlte nur noch ein passendes PC-Rollenspiel zum Abdriften in fremde Welten. Das stolperte mir mit Might and Magic VI – The Mandate of Heaven eher zufällig über den Weg. Es war mein erstes Spiel dieser Reihe, und es katapultierte sich wie kein anderes in die Ruhmeshalle meiner Allzeit-Favoriten. Blicken wir zurück auf ein außergewöhnliches Rollenspiel.

Might and Magic VI - The Mandate of Heaven

Might and Magic VI – The Mandate of Heaven

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Sound der Achtziger – Electro-Funk im Schmelztiegel vieler Strömungen

Über die Musik der Achtziger kann man im Allgemeinen viel sagen. Der Sound war oft grell, trashig, weichgespült, aber auch brachial und kantig. Im Vergleich zu heute waren die Achtziger aber eines sicherlich nicht, nämlich langweilig. In kaum einem anderen Jahrzehnt haben sich so viele unterschiedliche und auch diametrale Musikrichtungen gebildet, die zwischen Subkultur und Mainstream pendelten und nebeneinander existierten. Zeit für eine Rückschau in ein einflussreiches Jahrzehnt, das in jungen Jahren in Sachen Coolness mit Electro und Electro-Funk mehr zu bieten hatte als Neue Deutsche Welle oder die Polonäse Blankenese.

Sound der Achtziger - Grandmaster Flash & the Furious Five

Sound der frühen Achtziger – Grandmaster Flash & the Furious Five

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Star Trek: Deep Space Nine – abgerundete Retro-Utopie

Gene Roddenberry konzipierte in den Sechzigern Star Trek, hierzulande ausgestrahlt als Raumschiff Enterprise. Die Science-Fiction-Fernsehserie um Kirk, Spock, McCoy und Konsorten, die den Weltraum im 23. Jahrhundert erforschen, erlangte schnell Kultstatus und hat noch heute ihre Fans. Im Gegensatz zu vielen anderen Zukunftsvisionen wurde hier eine humanistisch geprägte Utopie erschaffen. Soziale, wirtschaftliche und Umweltprobleme sind auf der Erde überwunden, Geld ist abgeschafft und in der Vereinten Föderation der Planeten widmet man sich der Erforschung unbekannter Orte in unserer Galaxis. Basierend auf Roddenberrys Makrokosmos erschienen später weitere Ableger. Einer davon ist Star Trek: Deep Space Nine (1993 bis 1999), dem dieser Rückblick exklusiv gewidmet ist.

Star Trek: Deep Space Nine

Star Trek: Deep Space Nine

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