Welt der Retrospektive

Erinnerung an die Magie der Vergangenheit - wie sie sich gewandelt hat und was heute noch davon übrig ist.

Sound der Achtziger – Electro-Funk im Schmelztiegel vieler Strömungen

Über die Musik der Achtziger kann man ja viel sagen. Der Sound war grell, trashig, weichgespült, aber auch brachial, roh und kantig. Im Vergleich zu heute war der Sound der Achtziger aber eines sicherlich nicht, nämlich langweilig. In kaum einem anderen Jahrzehnt haben sich so viele unterschiedliche und auch diametrale Musikrichtungen gebildet, die zwischen Subkultur und Mainstream pendelten und nebeneinander existierten. Zeit für eine Rückschau in ein einflussreiches Jahrzehnt, das in jungen Jahren in Sachen Coolness mit Electro und Electro-Funk mehr zu bieten hatte als „Neue Deutsche Welle“ oder die „Polonäse Blankenese“.

Sound der frühen Achtziger - Grandmaster Flash & the Furious Five

Sound der frühen Achtziger – Grandmaster Flash & the Furious Five

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Star Trek: Deep Space Nine – abgerundete Retro-Utopie

Gene Roddenberry konzipierte in den Sechzigern Star Trek, hierzulande ausgestrahlt als Raumschiff Enterprise. Die Science-Fiction-Fernsehserie um Kirk, Spock, McCoy und Konsorten, die den Weltraum im 23. Jahrhundert erforschen, erlangte schnell Kultstatus und hat noch heute ihre Fans. Im Gegensatz zu vielen anderen Zukunftsvisionen wurde hier eine humanistisch geprägte Utopie erschaffen. Soziale, wirtschaftliche und Umweltprobleme sind auf der Erde überwunden, Geld ist abgeschafft und in der Vereinten Föderation der Planeten widmet man sich der Erforschung unbekannter Orte in unserer Galaxis. Basierend auf Roddenberrys Makrokosmos erschienen später weitere Ableger. Einer davon ist Star Trek: Deep Space Nine (1993 bis 1999), dem dieser Rückblick exklusiv gewidmet ist.

Star Trek: Deep Space Nine (1993-1999)

Star Trek: Deep Space Nine (1993-1999)

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Wetterbericht – warum man sich dieser Plage kaum entziehen kann

„Sonnt sich die Katz im Februar, muss sie im März zum Ofen gar.“ Mit solchen Weisheiten, die von Generation zu Generation weitererzählt wurden, haben unsere Vorfahren subjektiv empfundene und auf Erfahrung basierte Wetterzusammenhänge sich gegenseitig mitgeteilt. Allgegenwärtigen Zugriff auf die Meteorologie – der Lehre der chemischen und physikalischen Vorgänge in der Atmosphäre –, und dessen Abfallprodukt, dem Wetterbericht, hatte man noch nicht. Das war manchmal unpraktisch, z. B. für die Landwirtschaft. Oder wenn eine Reise kurz bevor stand und man die passende Kleidung auswählen musste. So musste man sich halt auf Gespür und Glück verlassen. Heute reicht ein Blick in die Wetter-App und man erfährt das Wetter der kommenden Tage. Und wenn man es nicht wissen will, dann erfährt man es unverlangt über viele andere Kanäle. Zeit für eine Betrachtung dieses Kuriosums.

Wetterbericht - Landplage der Gegenwart

Wetterbericht – Landplage der Gegenwart

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Arcade-Automaten – Ära der Videospiel-Groschengräber

Wenn man die Kindheit in den frühen Achtzigern verbracht hat, dann kann man sicher nachvollziehen, welche Leuchtkraft die frühen Spielekonsolen auf Kinderaugen hatten. Zu der Zeit gab es in Deutschland neben Atari 2600 und ColecoVision eigentlich nur ein paar Nischenprodukte sowie den Intellivision von Mattel. Dieses braune Plastikding mit den seltsamen Controllern stand auch daheim im Wohnzimmer. Das war quasi meine erste Videospiel-Konsole, mit der ich mich stundenlang beschäftigen konnte. Daneben gab es allerdings noch etwas Verlockenderes, das wie ein Magnet wirkte und an vielen öffentlichen Plätzen wie Gaststätten, Kinos, Imbissbuden und Supermärkten herumlungerte. Spielen gegen Geldweinwurf – die Zeit der Arcade-Automaten.

Arcade-Automaten von damals (Mortal Kombat 2 und 1942)

Arcade-Automaten von damals (Mortal Kombat 2 und 1942)

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Mixtapes – als man Audiokassetten noch zurückspulen musste

Die Retropie-Sommerpause ist vorbei und mit dem nahenden Herbst beginnt wieder die Zeit der Rückschau und Kontemplation. Diesmal mit einem Thema, das sich den analogen Audiokassetten widmet. Dem Medium meiner Jugend, mit dem sich im Doppelkassettendeck die vielen DJ-Mixtapes überspielen ließen. Die jeweiligen Kassettenhüllen wurden in Kleinarbeit stets mit einem passenden Flyer verziert, um dem Ding einen individuellen Touch zu geben. Im Vergleich zur CD waren Tapes um einiges umständlicher, und die Audioqualität teilweise Murks. Aber das war egal, denn Mixtapes waren cool. Zeit für eine kleine Rückschau.

Mixtapes - als man Musik noch zurückspulen musste

Mixtapes – als man Musik noch zurückspulen musste

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Big Beat – als elektronische Tanzmusik wieder schmutzig wurde

Mitte der Neunziger tat sich im Bereich elektronischer Tanzmusik wieder einiges. Nachdem Techno, Trance und House jahrelang dominierten, betrat Drum ’n‘ Bass auch bei uns die Bühne und wurde populär. Neben dem schnellen Breakbeat ab 160 bpm wuchs aber auch noch etwas anderes heran, das seine Wurzeln mal wieder in London hatte. Langsamer, schmutzig und mit starken Einflüssen aus Funk, Hip Hop, Electro, Rock und Acid. Ab 1995 hatte das Kind auch seinen Namen, der schlicht Big Beat lautete. Zeit für eine Retrospektive.

The Dust (Chemical) Brothers - Urväter des Big Beat

The Dust (Chemical) Brothers – Urväter des Big Beat

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