Welt der Retrospektive

Erinnerung an die Magie der Vergangenheit - wie sie sich gewandelt hat und was heute noch davon übrig ist.

Aktueller Software Markt – Denkmal für die coolste Spielezeitschrift

Die Jugend vor fast 30 Jahren war hart. Kein Smartphone, kein Internet. Neuigkeiten über Sachen von Interesse musste man über gebündeltes und bedrucktes Papier im Laden erwerben. Diese Objekte nannten sich Zeitschrift – ein Wort, das vielleicht bald den Archaismen zugeordnet wird. Eine dieser sog. Zeitschriften war Aktueller Software Markt, oder kurz ASM. Kostete anfangs um die 6 DM und erschien seit März 1986 monatlich am Kiosk. Der Name war nicht gerade eine Meisterleistung an Kreativität, aber auch hier gilt: „Never judge a book by its cover title“. Damals wurden Anglizismen glücklicherweise noch nicht so inflationär gebraucht. Spätere Zeitschriften nannten sich „Power Play“, „Video Games“ oder „Play Time“ – in Sachen Kreativität nicht viel besser, aber dem Zeitgeist konform.

ASM - Aktueller Software Markt

ASM – Aktueller Software Markt

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Classic Trance – zehn unvergessene Klassiker

Zeitlose Musik ist Musik, die nicht nur im Rahmen einer jeweiligen Epoche funktioniert. Und die gibt es natürlich auch bei elektronischer Musik. Die Epoche der Trance-Musik ist längst vorbei. Und was heute als Trance bezeichnet wird, hat mit der ursprünglichen Musik leider nicht mehr viel gemein. Aber das erwähnte ich ja bereits in einem früheren Beitrag zu den Anfängen der Trance-Musik.

Unvergessene Trance Klassiker

Unvergessene Trance Klassiker

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Bremer Freimarkt 2014 – Impressionen zwischen Retro und Moderne

Bremen hat mehr zu bieten als man denkt. Neben Stadtmusikanten, Dom und Schnoor gibt es ja noch die „Fünfte Jahreszeit“. Zwei Wochen Freimarkt im Oktober, seit fast 1000 Jahren. Ischa Freimaak! Anfangs um den Dom herum und seit gut 80 Jahren auf der Bremer Bürgerweide. In diesem Jahr ist es zum neunhundertneunundsiebzigsten Mal soweit. Auch wenn der Name kostenlosen Spaß suggeriert, ist natürlich nur der Eintritt zum Festplatz frei. Dieser hat seinen Ursprung im Mittelalter, als Kaufleute ihre Waren zum „Freimarkt“ mal ohne Einmischung der Zünfte anbieten durften. Zu jener Zeit war er noch ein reiner Warenmarkt, erst viel später wurde er zum Volksfest. Im Laufe der letzten hundertfünfzig Jahre wurden dann Gaukler, Quacksalber und Spielleute immer mehr durch Wurstbuden und Karusselle ersetzt.

Bremer Freimarkt

Bremer Freimarkt

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Supermärkte – war kurz in der Vergangenheit einkaufen

Für die einen lästig, für andere euphorisierend. Durch und durch alltäglich und meist unvermeidlich: den Bedarf an Lebensmitteln irgendwo einzukaufen. Das war früher nicht viel anders, nur beschränkte sich das Angebot im Vergleich zu heute auf das Nötigste. Der Retro-Supermarkt von vor 30 Jahren war noch alles andere als „super“. Ich erinnere mich an die letzten „Tante-Emma“-Läden und enge Supermärkte mit nur einer Kasse. Klein, beschaulich und persönlich. Man kannte sich und wurde mit Namen begrüßt. Besonderes in Erinnerung das Rattern der Preisauszeichner und das laute Tippen an der Kasse. Barcodes waren Zukunftsmusik.

Wertkauf - Einkaufsrelikt auf großer Fläche

Wertkauf – Einkaufsrelikt auf großer Fläche

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Progressive House – Aufstieg und Fall in drei Dekaden

In den Neunzigern hatte ich mit House nicht viel am Hut. Das änderte sich ein wenig, als 1994 aus Großbritannien ein neues Subgenre namens Progressive House zu uns hinüberkam. Bekannt wurde der Terminus 1992, als Dom Phillips für Mixmag seine Eindrücke dieser neuen Form des House beschrieb: „Progressive House we’ll call it. It’s simple, it’s funky, it’s driving, and it could only be British”. Für neue Hypes waren die Engländer ja bekannt. Aber progressiv, also kontinuierlich ansteigend, konnte man die ersten Vertreter dieser Gattung noch nicht so richtig bezeichnen – dazu war meiner Meinung nach noch zu viel House und Dance mit drin. Erst später wurde Progressive House dem Namen wirklich gerecht. Nahm dürstend Elemente der Trance- und Techno-Bewegung auf, wurde dramaturgischer. Die Tracks bauten sich langsam und treibend auf, steigerten sich mit Flächen und dezent eingesetzten Vocals hin zur Ekstase.

Hard Hands - UK Progressive House Label

Hard Hands – UK Progressive House Label

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Lego – Grundbausteine einer Kindheit

Wenn ich an die Spielwaren der Kindheit zurückdenke, fällt mir neben Siku- und Matchbox-Modellen nur noch ein markantes Produkt ein: Plastik-Bausteine des dänischen Herstellers Lego. Den gibt es bereits seit 1932, und das markante rote Logo hat bei uns einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie das einer amerikanischen Burgerkette. Dass das Wort „Lego“ ein dänisches Kunstwort ist, welches sich von „leg godt“ (spiel gut) ableitet, ist wahrscheinlich den Wenigsten bekannt – und auch nur eine Randbemerkung wert.

Lego - Bausteine der Kindheit

Lego – Bausteine der Kindheit

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Retropie – Portal zu Dingen, die nicht in Vergessenheit geraten sollen.

Retropie ist online … ein weiteres Portal zu Dingen der Vergangenheit, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Man fragt sich jetzt, ob es nicht schon genug solcher Retro-Portale gibt? Was ist bei Retropie anders? Was bekommt man hier, was es nicht woanders schon gibt?

Immer mit der Ruhe. Retropie soll das Rad nicht neu erfinden. Hier geht es weniger darum, wahllos alte Dinge aufzulisten, die irgendwie „retro“ sind. Noch soll es ein Katalog verstaubter Dekaden werden. Im Retro-Blog dreht es sich viel eher um die Fragen: War früher wirklich alles besser? Wie haben sich die Dinge verändert? Was verbinde ich heute damit?  Zu diesem Zweck schreiben unsere Autoren und Gastautoren über ihren subjektiven Umgang von damals mit heute.

Wie sich das alles entwickelt, wird natürlich die Zeit zeigen. Wir wünschen euch schon einmal viel Spaß hier und freuen uns natürlich über viel Feedback aller Art!

Retropie - Damals war alles besser!

Retropie – Damals war alles besser!